Ältere Menschen arbeiten immer länger

In Deutschland verschieben immer mehr Ältere ihren Übergang in den Ruhestand. Wie das Institut für Arbeit und Qualifikation der Uni Duisburg-Essen mitteilt, ist heute die Hälfte der 55 bis 64-Jährigen noch im Job. Vor zehn Jahren waren es weniger als 40 Prozent.

Als Grund für die zunehmende Erwerbstätigkeit sehen die Forscher die Tatsache, dass die besonders geburtenstarken Jahrgänge nun in diese Altersgruppe der 55 bis 65-Jährigen kommen. Dazu sind sie länger am Stück beschäftigt und hören erst später auf, zu arbeiten. Auch die Frauenerwerbsquote hat deutlich zugenommen, was auf den Ausbau von Teilzeitstellen zurückzuführen ist, so das Institut für Arbeit und Qualifikation.

Besonders auffällig ist, dass die Frührente immer seltener in Anspruch genommen wird: Immer mehr Deutsche im Alter zwischen 57 und 63 Jahren bleiben im Job – das war besonders in den 1990-er Jahren das Alter für Frührente.

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