RUB: BVB-Fallstudie prämiert

Bochum. Gemeinsam untersuchten Bochumer und Berliner Wirtschaftswissenschaftler den Drahtseilakt zwischen sportlichem und Aktionärserfolg bei Borussia Dortmund (BVB). Mit ihrer Fallstudie belegten die Forscher beim internationalen Wettbewerb des European Case Clearing House den ersten Platz in der Kategorie „Hot Topic“.

Der BVB ging im Jahr 2000 an die Börse und finanzierte sich über die Aktienausgabe. Damit entstand für das Unternehmen das Spagat zwischen sportlichem und wirtschaftlichem Erfolg. In den folgenden Jahre fuhr der BVB einen Gesamtverlust von 145 Millionen Euro ein. Anfang 2005 drohte dem Unternehmen die Insolvenz.

Die Wirtschaftswissenschaftler wollten deshalb wissen: Wie kann der BVB seine sportlichen und wirtschaftlichen Ziele miteinander vereinen? In der prämierten Fallstudie „Defining the Purpose of Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA“ diskutieren Prof. Bernhard Pellens, Dr. Urs Müller und Ulrich Linnhoff über diese Fragen und strategischen Ziele des börsennotierten BVB.

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