UDE: Forum zur Arbeitslosenberatung

Essen. Wissenschaftler und Berater aus der Praxis diskutieren am Donnerstag, 7. Februar, in Essen über die Arbeitsmarktpolitik und Angebote der Arbeitslosenberatung.

Inzwischen sind es nicht mehr ausschließlich staatliche Behörden wie die Jobcenter, die sich in der Arbeitslosenberatung engagieren – immer mehr Selbsthilfe-Organisationen werden heute von Erwerbslosen bei der Job-Suche als Beratungsstellen in Anspruch genommen. Aufgrund der Nachfrage haben sich solche freiwilligen Initiativen inzwischen auf dem Arbeitsmarkt etabliert, heißt es  in einer Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen. In der Podiumsdiskussion wollen die Experten unter anderem klären, ob die Angebote solcher Initiativen mit den professionellen Angeboten der Jobcenter mithalten können oder möglicherweise eine echte Konkurrenz für staatliche Behörden darstellen.

An der Veranstaltung beteiligen sich Vertreter von „Widerspruch e.V.“ Bielefeld, die Berliner Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen und das Kölner Arbeitslosenzentrum. Sie diskutieren mit Arbeitsmarktforschern von der Uni Duisburg-Essen und der FH Düsseldorf.
Die Veranstaltung startet um 18 Uhr im Bibliothekssaal am Essener Campus als Abschlussdiskussion der Ringvorlesung „Arbeitsmarkt und Soziale Arbeit“ des Instituts für Soziale Arbeit und Sozialpolitik.

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