Streik: Chaos blieb aus

An dem Streik in NRW haben am Donnerstag circa 42 000 Menschen teilgenommen. Doch das große Chaos blieb zumindest im Ruhrgebiet aus.

In Bochum gab es zwar auf den Einfallstraßen lange Staus, doch die Lage blieb noch im Rahmen, wie gestern die Polizei berichtete. An der RUB lief der Betrieb ebenfalls relativ reibungslos weiter - und auch in der Mensa hat alles funktioniert. “In bestimmten Bereichen gab es zwar längere Wartezeiten, die Studis waren aber sehr geduldig”, so Ralf Weber, Leiter des Studentenwerks Akafö.

Trotz der großen Verdi-Kundgebung in der Innenstadt blieb auch in Dortmund die Situation relativ entspannt. An der TU Dortmund konnten die Studenten trotz des reduzierten Personalangebots beide Mensen sowie das Sonnendeck und Galerie wie gewohnt besuchen. Es gab zwar ein eingeschränktes Angebot, den Umständen entsprechend habe aber alles gut geklappt, so Rainer Niebur,  Geschäftsführer des Studentenwerks Dortmund. In der Mensa waren nur zwei Counter geöffnet, das Sonnendeck wird ohnehin privat betrieben.

Und auch an der Uni Duisburg-Essen gab es kaum Probleme. Das Studentenwerk Essen-Duisburg AöR hatte alle Einrichtungen - mit Ausnahme des Restaurants - geöffnet. “Natürlich musste jede einzelne Person noch mehr leisten als sonst, doch diese Zusatzbelastung konnten wir mit unserem Personal ganz gut auffangen”, berichtete uns Petra Karst, die Pressesprecherin des AöR.

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Was bewegt die Ruhr-Universitäten in Dortmund, Duisburg-Essen und Bochum? Wir haben bei Ursula Gather, Ulrich Radtke und Elmar Weiler nachgehakt. Jeden Tag veröffentlichen wir eine Frage -  und drei Antworten (Foto: siepmannH/pixelio.de)

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