TU: Studie zum Denken im Dunkeln

Dortmund. Im Dunkeln denken Menschen ungehemmter und damit kreativer. Das hat eine Studie der TU Dortmund und des Dortmunder Instituts für Forschung und Transfer (RIF) ergeben. Die Forscher konnten eine Steigerung der Kreativität um rund 30 Prozent nachweisen.

Wie die WAZ berichtete, wurde die Studie mit insgesamt 74 Teilnehmern durchgeführt. Die Hälfte davon musste acht Aufgaben im Dunklen lösen, die andere Hälfte die selben Aufgaben im Hellen. Für jede Aufgabe hatten die Probanden vier Minuten Zeit. Fragen wie „Was würde passieren, wenn Menschen nach Belieben unsichtbar würden?“ wurden ohne die optischen Reize qualitätsvoller und vielfältiger beantwortet. Eine unabhängige Jury hat die Ergebnisse dann ausgewertet.

Über die Eindeutigkeit der Ergebnisse seien auch die Leiter der Studie, Professor Dr. Hartmut Holzmüller, Lehrstuhlinhaber an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, und Dr. Verena Hasselhoff vom Institut für Marketingberatung GmbH Dortmund, überrascht.