Schadstoffprüfung an TU-Gebäuden

Dortmund. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) will bis Ende 2012 ein Schadstoffkataster für alle Gebäude der TU Dortmund vorlegen. Ein beauftragtes Ingenieurbüro beurteilt darin die Schadstoffbelastungen zum Beispiel durch Asbest und die damit verbundenen Risiken, teilt die Universität mit.

Eigentümer der Gebäude an der TU Dortmund ist der BLB NRW. Er vermietet sie an die Universität und ist damit für ihren gesundheitlich einwandfreien Zustand verantwortlich. Die Gebäude sind vor allem in den 70er Jahren entstanden, in denen noch gesundheitsgefährdende Baustoffe wie Asbest und PCB verwendet wurden. Speziell dafür ausgebildete Sachverständige eines Ingenieurbüros sollen versteckte Schadstoffe feststellen und die gesundheitlichen Belastungen beurteilen. Die TU erwartet Ende 2012 die Ergebnisse von dem BLB NRW in einem Schadstoffkataster.

Asbest hat nachgewiesen eine krebserzeugende Wirkung und wurde bis Ende der 80er Jahre vor allem zum Brandschutz eingesetzt. Nur Fachleute können Asbest feststellen, da dieser Baustoff verdeckt eingebaut wurde. Anhand der Ergebnisse des Katasters kann beurteilt werden, ob eine Sanierung nötig ist, um Gesundheitsrisiken zu vermeiden. Weitere gesundheitsgefährdende Baustoffe sind Polychlorierte Biphenyle (PCB). Sie sind ebenfalls krebserzeugend und darüber hinaus zum Teil auch fruchtschädigend. Sie kommen in Fugendichtungen, als Flammenschutzanstriche und als Weichmacher in anderen Materialien vor. Zur Feststellung von PCB werden Proben entnommen und Raumluftmessungen durchgeführt.

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