Universitätsallianz gründet Koordinationsbüro in Brasilien

Duisburg/Essen. Die Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) – die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund und die Universität Duisburg-Essen – eröffnen am kommenden Montag ein gemeinsames Koordinationsbüro in Rio de Janeiro. Dadurch soll das Ruhrgebiet als exzellenter Forschungs- und Studienort positioniert werden.

Zum Ende des deutsch-brasilianischen Wissenschaftsjahrs startet heute eine hochrangige UAMR-Delegation in Richtung Brasilien, um zusammen mit Bundespräsident Christian Wulff am 6. Mai das Richtfest des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus in São Paulo zu feiern. Drei Tage später wird im Beisein von Vertretern des NRW-Wirtschaftsministeriums das UAMR-Büro „ConRuhr Lateinamerika“ in Rio de Janeiro offiziell eröffnet. Untergebracht ist es im deutschen Konsulat, die Leitung übernimmt Prof. Dr. Christoph de Oliveira Käppler von der TU Dortmund. Er war bereits mehrere Jahre als Gastprofessor an der Universidade Federal de Minas Gerais in Belo Horizonte tätig.

Zentrale Ziele und Aufgaben des neuen Koordinationsbüros sind, das Ruhrgebiet als exzellenten Forschungs- und Studienort in Südamerika zu positionieren und stärker bekannt zu machen, um länderübergreifende Hochschulkooperationen zu aktivieren und nachhaltig zu stärken. Das Büro soll als Anlaufstelle vor Ort auch die entsprechenden UAMR-Aktivitäten intensivieren und bündeln, so dass neue Netzwerke auf- und ausgebaut werden können. Dazu sollen wechselseitige Forschungsaufenthalte von Wissenschaftlern gefördert, der Studierendenaustausch in beide Richtungen intensiviert, exzellente Doktoranden gewonnen, gemeinsame Studiengänge initiiert sowie neue Weiterbildungsangebote entwickelt werden.

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