Kopierkarten an der TU Dortmund bald wertlos?

Die Kopierer in den Bibliotheken der TU Dortmund sind ohnehin nicht besonders beliebt. Entweder sind sie kaputt oder die Kopien sind nur schwer lesbar. Nun steht die Univerwaltung vor einem neuen Problem: Der Vertrag mit der Kopiererfirma läuft zum 1. April aus und ein neuer Anbieter ist noch nicht in Sicht. Mit der alten Firma sei man nicht zufrieden gewesen und man habe es nicht rechtzeitig geschafft, einen Anbieter zu finden, der ein Angebot für mehrere Funktionen der neuen Unicard macht, erklärt der Pressesprecher der Uni, Ole Lünnemann. Die Unicard soll nämlich bald nicht nur als Fahrkarte dienen, die Studenten sollen mit der grünen Chipcard auch ihr Essen in der Mensa und Kopien zahlen können. Außerdem sei das Ausschreibeverfahren für einen neuen Anbieter an sich schwierig, weil die Uni dabei an bestimmte Gesetze gebunden sei.

Erstmal soll es ab April eine Übergangslösung für die Kopiererkarten geben. Im Moment sieht es so aus, als müsste der Asta einspringen, der schon jetzt einige der Kopierer in den Bibliotheken verwaltet. Der Asta-Vorsitzender Miguel Szuleika erklärte, dass der Asta bereit wäre, diese Aufgabe für eine Übergangszeit zu übernehmen.

Doch was bedeutet das nun für die Studenten? Zurzeit kann noch niemand sagen, ob die Studenten die Kopien, die sie noch auf ihren Karten haben, ausgezahlt bekommen oder einlösen müssen. Pressesprecher Lünnemann rät dazu, vorsichtshalber die Karten leer zu kopieren. Es könnte sein, dass die Kopien mit einem neuen Anbieter auch teurer werden, aber zumindest sollte dann die Qualität der Kopien besser sein.

Weitere Infos zu diesem Thema findet ihr im eldoradio*-Podcast .

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