Mehrere Badeunfälle in NRW

Bei Badeunfällen sind am Donnerstag vier Menschen in Nordrhein-Westfalen ums Leben gekommen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt auch deshalb vor den Gefahren eines Kreislaufkollaps bei extrem hohen Temperaturen. 

Die Unfälle passierten in Badeseen in Nettetal, Leverkusen, Hennef und Emmerich. Während drei Schwimmer schon tot aus dem Wasser geborgen wurden, konnte ein junger Mann in Leverkusen zwar zunächst wiederbelebt werden, verstarb jedoch später im Krankenhaus. Zwar sind die Ursachen für die Unfälle noch unklar, der DLRG rät bei großer Hitze trotzdem zur Vorsicht:

„Der Unterschied zwischen der Außentemperatur und der Temperatur der Gewässer ist extrem. Deshalb sollte man sich langsam abkühlen und nicht direkt ins Wasser springen. Sonst geht der Kreislauf ganz schnell in den Keller“, sagt Gerd Korditzke vom DLRG Landesverband Westfalen. Kreislaufversagen sei die häufigste Ursache für Badeunfälle – jedoch nicht die einzige. 

Besondere Vorsicht gelte auch beim Schwimmen in Flüssen. Dort könnten Strömungen auftreten und Schwimmer abdrängen oder unter Wasser ziehen. Seen seien da zwar sicherer, doch auch dort könnten vereinzelt Strudel auftreten. 

Für Feierwillige hat Korditzke darüber hinaus noch eine andere Mahnung: „Alkohol ist ein absolutes No-Go, weil es sich negative auf den Flüssigkeitshaushalt auswirkt.“ Außerdem schränkt Alkohol das Risikobewusstsein ein. Korditzke rät deshalb zu Fruchtsäften. 

 

 

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