Hitze sorgt für Verkehrsprobleme

Die Hitze hat die Verkehrsbetriebe in Nordrhein-Westfalen am Donnerstag vor Herausforderungen gestellt. Bahnen kamen nicht, Autobahnen wurden überwacht und in Essen schmolz sogar das Gleisbett der Straßenbahn.

Die Probleme durch die Hitze waren vielfältig. Wie schon im vergangenen Jahr fielen am Donnerstagnachmittag in einigen Zügen der Deutschen Bahn die Klimaanlagen aus. Einige Züge mussten daraufhin komplett gestoppt werden, in anderen wurden einzelne Abteile gesperrt.

Doch nicht nur der Schienenverkehr war betroffen, auch auf Autofahrer warteten Gefahren. So überwachte die Landesregierung die Autobahnen in NRW. Bei hohen Temperaturen kann es passieren, dass der Asphalt warm wird und sich verformt. Bei Unebenheiten auf der Straße könne man sehr schnell die Kontrolle über sein Fahrzeug verlieren, warnte der ADAC.

Wie es aussieht, wenn die Straße schmilzt erfuhren einige Anwohner einer Straße in Düsseldorf. Diese war vor kurzem ausgebessert worden, der verwendete Kleber vertrug die Temperaturen jedoch nicht und floss davon. 

In Essen hingegen schmolz das Gleisbett der Straßenbahnlinie U11. Die Essener Verkehrs-AG vermutet, dass das geschmolzene Bitumen von über die Gleise fahrenden Autos hochgedrückt und dann durch die Straßenbahn weiträumig verteilt wurde. Auch die U17 und U18 sind deswegen betroffen.

 

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