RUB: Neues Zentrum für Werkstoffforschung

Bochum. Ein neues „Zentrum für Grenzflächendominierte Höchstleistungswerkstoffe“ (ZGH) wird bald an der Ruhr-Universität Bochum entstehen. Das hat die gemeinsame Wissenschaftskonferenz jetzt beschlossen. Das neue Gebäude mit Großgeräten zur Erforschung von Grenz- und Oberflächen in Werkstoffen wird mit knapp 40 Millionen Euro finanziert.

Mit der Förderung des ZGH wollen Bund und Länder nach Angaben der RUB die Stärkung der Konkurrenzfähigkeit der Forschung an Hochschulen im nationalen und internationalen Wettbewerb erreichen. Rund 20 Arbeitsgruppen sind an den ZGH-Projekten beteiligt. Unter den Forschungspartnern sind die Max-Planck-Institute für Eisenforschung (Düsseldorf) und für Kohleforschung (Mülheim) sowie das Forschungszentrum Jülich und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Mit einer Gesamtnutzfläche von 2.799 Quadratmetern soll das neue Zentrum für die Werkstofforschung rund 80 zusätzliche Arbeitsplätze für die Wissenschaftler bieten.

Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich 2014. Das Forschungszentrum wird die Gebäude IA und IB auf der Nordseite des Uni-Campus verbinden. Die Fertigstellung des ZGH ist für das Frühjahr 2016 geplant.

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