Für bessere Luft in Europa

Duisburg / Essen. Das Institut für Energie- und Umwelttechnik der Universität Duisburg-Essen wird für die Europäische Union an dem Projekt AirMonTech (Air Pollution Monitoring Technologies for Urban Areas) arbeiten. Bis 2013 arbeiten Experten für Luftqualität, Entwickler für Messtechnik und Epidemiologen (Wissenschaftler, die die Verteilung von Krankheiten in der Bevölkerung untersuchen) an der Auswertung alter und der Entwicklung neuer Messinstrumente für Schadstoffe in der Luft.

Denn obwohl die Union europaweite Richtlinien und Grenzwerte für die einzelnen Schadstoffe erlassen hat, gibt es noch keine einheitlichen Messmethoden. Eine hohe Feinstaubbelastung kann Asthma und Lungenerkrankungen auslösen. Die EU fördert das Projekt, an dem acht weitere Länder beteiligt sind, mit knapp einer Million Euro.