Dortmund: Druck auf Neonazis soll erhöht werden

Dortmund. Der Rechtsextremismus in Dortmund soll künftig mit mehr Personal und besserer Behördenorganisation stärker bekämpft werden. Das betonte der neue Polizeipräsident von Dortmund, Norbert Wesseler.

Mit aufgestocktem Personal und engerer Vernetzung zum Staatsschutz sowie anderer Dienststellen solle der Fahndungs- und Ermittlungsdruck auf Rechtsextreme verstärkt werden, erklärte Wesseler in einem Gespräch mit der Westfälischen Rundschau. Der Polizeipräsident will damit den Aktionsplan des Innenministeriums verfolgen: Der Innenminister von Nordrhein-Westfalen, Ralf Jäger, hatte im Dezember einen acht Punkte umfassenden Plan vorgestellt, um den Rechtsextremismus einzudämmen. Unter anderem ist demnach vorgesehen, dass Rechtsextreme zukünftig keine legalen Waffen mehr besitzen dürfen. Auch die Aufklärung zum Thema Rechtsextremismus soll gefördert werden, damit Kinder und Jugendliche nicht mehr in diese Szene abrutschen.