Youtube und Gema einigen sich auf Lizenzvertrag

Im jahrelangen Streit um die Urheberrechte von Musikvideos haben sich Youtube und die Verwertungsgesellschaft Gema geeinigt. Durch einen Lizenzvertrag soll es in Zukunft deutschen Nutzern möglich sein, deutlich mehr Musikvideos auf dem Portal anzusehen.

Die Einigung gilt für alle Videos der rund 70.000 Gema-Mitglieder und Künstler, die von der Gema im Ausland vertreten werden, sagte eine Sprecherin der Gema der Deutschen-Presse-Agentur. Zu den finanziellen Vereinbarungen äußerten sich die Beteiligten bislang nicht.

Bei dem sieben Jahre währenden Streit ging es um die Nutzungsrechte für Musikvideos von Künstlern. Andere Online-Musikdienste zahlen der Gema eine bestimmte Summe pro Stream. Das forderte die Verwertungsgesellschaft auch von der Google-Tochter. Youtube verweigerte die Forderung bislang stets und bot stattdessen eine Beteiligung an den Werbeerlösen an.

Nun sei jedoch ein Kompromiss gefunden worden, bei dem die Künstler von Youtube für das Abspielen der Videos bezahlt werden, heißt es in einer Mitteilung der Gema. Die Einigung soll rückwirkend für den Zeitraum seit 2009 gelten.

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