Hausarbeit statt Hängematte

Kalte Temperaturen und Dauerregen laden nicht gerade dazu ein, um nach einem anstrengenden Semester die Ferien zu genießen. Wir wollten von euch wissen, wie ihr den Sommer verbracht habt und mussten feststellen, dass von Ferien nicht die Rede sein konnte.

Susanne Sprenk, 28, studiert Sozialpädagogik und Englisch auf Lehramt

Susanne Sprenk, 28, studiert Sozialpädagogik und Englisch auf Lehramt Foto: A. Ossadnik

Meine Semesterferien waren eher langweilig. Am Anfang der Ferien bin ich zusammen mit meinem Freund und einem anderen Pärchen nach Dänemark gefahren und habe eine Woche Urlaub gemacht. Der Rest der Ferien bestand aber dann eigentlich hauptsächlich darin in die Bibliothek zu gehen, Bücher zu suchen und Hausarbeiten zu schreiben. Bei gutem Wetter habe ich mich mit den Büchern auf den Balkon gesetzt. Und das ganze zweieinhalb Monate lang! Also viel Arbeit und wenig Urlaub.


Sylwia Melnarowicz, 24, studiert Informatik

Sylwia Melnarowicz, 24, studiert Informatik Foto: A. Ossadnik

Der Anfang der Ferien war ziemlich chillig, da war ich mit meiner Familie im Urlaub. Ich war in Kroatien am Meer. Wieder zurück in Deutschland bin ich einfach viel mit dem Motorrad durch die Gegend gefahren. Durch Münster, durchs Sauerland, ich habe versucht einige schöne Landstraßen zu finden und die Zeit zu genießen. Gegen Ende der Semesterferien kamen dann alle meine Prüfungen und Hausarbeiten. Es war anstrengend! Die letzten zwei Wochen habe ich nur durchgelernt. Und jetzt wird’s bis Ende der Ferien so weitergehen.






Felix Wegener, 22, studiert Mathematik und Informatik

Felix Wegener, 22, studiert Mathematik und Informatik Foto: A. Ossadnik

In den Ferien habe ich zwei Bachelorarbeiten verfasst und konnte die heute endlich abgeben. Ich hatte gar keine Freizeit. Parallel zu den Arbeiten habe ich schon ein bisschen für ein Master-Seminar vorgearbeitet. Montag ist da Abgabe! Für Sonne und Freizeit war gar keine Zeit. Ich hatte voll Stress.










Aananth Sarfananthan, 25, studiert Wirtschaftswissenschaften

Aananth Sarfananthan, 25, studiert Wirtschaftswissenschaften Foto: A. Ossadnik

Ich habe in den Ferien durchgehend im Vertrieb gearbeitet und viele Verträge verkauft. Ich muss mein Studium komplett selbst finanzieren, deswegen hatte ich gar keine Zeit, um Urlaub zu genießen. Lediglich abends habe ich mal mit Freunden in Uni-Nähe oder im Park in der Innenstadt gechillt.










Bianca Dawson, 24, Lehramtsstudentin

Bianca Dawson, 24, Lehramtsstudentin Foto: A. Ossadnik

Am Anfang der Semesterferien habe ich ganz viel Energie getankt und mich ausgeruht. Einfach mal nichts tun! Für vier Tage konnte ich spontan nach Österreich fahren und ein wenig Urlaub machen. Hauptsächlich habe ich ein vierwöchiges Praktikum an einer Realschule gemacht. Dort musste ich unterrichten und konnte schon mal Erfahrungen für später sammeln. Dann habe ich angefangen für eine Klausur zu lernen, die ich jetzt noch vor Semesterbeginn schreiben werde.






Michelle, 22, studiert Soziale Arbeit an der FH Dortmund

Michelle, 22, studiert Soziale Arbeit an der FH Dortmund Foto: A. Ossadnik

Meine Ferien waren eher so, wie das Semester schon war: Ich musste Hausarbeiten schreiben und viel für Prüfungen lernen. Aber ich war auch zweimal im Urlau: Einmal auf Fehmarn an der Ostsee und in Spanien an der Coast Brava.






Aygül Bayram, 27, Erziehungswissenschaften, Nebenfach Soziologie

Aygül Bayram, 27, studiert Erziehungswissenschaften, Nebenfach Soziologie Foto: A. Ossadnik

Ich hatte in den Ferien nicht so viel Zeit zum Entspannen, da ich ein Praktikum begonnen habe, das ich für mein Studium benötige. Das Praktikum lief über acht Wochen und es war in einer Einrichtung für Drogenabhängige in Hamm. Da ich selbst auch sehr kreativ bin, durfte ich dort einen Kreativraum führen. Ich habe mit den Klienten gemalt und Fotos gemacht. Theater- und Museumsbesuche waren auch dabei, damit die Leute auch mal aus der Einrichtung herauskommen.
Aber ich habe eine Woche lang meine Schwester in Berlin Kreuzberg besucht. Wir haben da erst einmal viel gefeiert und auch viel Alkohol getrunken. Aber ansonsten habe ich einfach mal die Zeit genossen und die Stadt erkundet. Die Sehenswürdigkeiten kannte ich zwar schon, aber weil es so schön ist, habe ich mich in die Linie 31 gesetzt, die an den ganzen Sehenswürdigkeiten vorbeifährt. Da sieht man einfach alles.


Stefan, 24, Germanistik und Philosophie auf Lehramt

Stefan, 24, studiert: Germanistik und Philosophie auf Lehramt Foto: A. Ossadnik

Außer für die Uni zu schreiben und zu lernen habe ich zwei Wochen lang als Koch im Sommerlager im Sauerland gearbeitet. Dort habe ich circa 60 Kinder und 10 Erwachsene verköstigt. Ich hatte aber auch ein bisschen Spaß. Es war eine nette Abwechslung zu den ganzen Sachen, die man fürs Studium noch zu erledigen hat. Aber das Wetter war in dieser Zeit im Sauerland katastrophal schlecht. Doch so eine Schützenhalle von innen ist auch ganz schön. Urlaub war ansonsten nicht drin, da sich bei mir viel Arbeit für die Uni angesammelt hat - unter anderem auch Hausarbeiten und Lernen für Prüfungen.






Sarah König, 23, Germanistik und Kath. Theologie auf Gymnasial-Lehramt

Sarah König, 23, studiert Germanistik und Kath. Theologie auf Gymnasial-Lehramt Foto: A. Ossadnik

Ich habe zu Beginn der Ferien noch ein wenig für Prüfungen gelernt. Anschließend war ich eine Woche in Holland an der Nordsee, um mit Freunden Urlaub zu machen. Dort sind wir viel am Strand spazieren gegangen. Ich habe viele Bücher gelesen, bin auf Märkten gewesen und habe Amsterdam besucht. Ich musste in den Ferien auch arbeiten, in einem Job, den ich auch während des Semesters mache. Ich arbeite bei der Schülerhilfe. Nebenbei musste ich noch meinen bevorstehenden Umzug organisieren.







Waren eure Ferien auch eher stressig und vollgepackt mit Arbeit? Hier in paar Tipps, wie ihr die letzten Tage vor Semesterstart noch nett gestalten könnt:

Am Dienstag, 4. Oktober,gibt es abends ab 19 Uhr im Dizzy Fingers - Guitar Café einen offenen Treff und Open Stage für alle Freunde der akustischen und elektrischen Gitarrenmusik. Der Eintritt ist frei.

Am Freitag, 7.Oktober, gibt der Musikers Still Collins im Musiktheater Piano ein Konzert, ein Tribute to Genesis & Phil Collins mit den Welthits des Superstars.

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