Nazi-Demos in Dortmund

Dortmund. Am Samstag, 3. September, veranstalten Neonazis ihren jährlichen „Antikriegstag“. Dazu werden rund 1000 Rechtsextreme erwartet, welche durch die Dortmunder Nordstadt ziehen werden. Schon heute soll es erste Kundgebungen und Demonstrationen geben. Doch auch die Gegendemonstranten gehen auf die Straße.

Bereits seit einigen Tagen betreiben Rechte Infostände in der Stadt. Am Freitagnachmittag werden sie dann durch das Saarlandstraßen- und Kreuzviertel ziehen. Mehrere Bündnisse wollen diesen Aufmarsch, der bereits zum siebten Mal in Dortmund stattfindet, durch Gegendemonstrationen und Blockaden verhindern. Die Polizei wird die Blockaden jedoch auflösen, denn auch „Rechte haben wie jeder Demonstrationsteilnehmer das Recht, sich zu bewegen“, so Dortmunds Polizeipräsident Hans Schulze.

Namhafte Politiker stehen auf Seiten der Gegendemonstranten, das Bündnis „Dortmund nazifrei“ wird unter anderem von Bürgermeister Ullrich Sierau (SPD), Landesarbeitsminister Guntram Schneider (SPD) und der Sprecherin der Grünen Jugend NRW, Marie Dazert, unterstützt. Sie sind auch Redner für die Kundgebung des Bündnisses, welche für Samstag um neun Uhr an der Schützenstraße geplant ist. Alleine für den Samstag sind 17 Protestkundgebungen geplant, während die Rechtsextremen in der Nordstadt demonstrieren wollen.

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