Regierung wirbt für mehr ausländische Studierende

Ein neues Strategiepapier der Bundesregierung soll den wissenschaftlichen Austausch deutscher Universitäten mit anderen Ländern fördern. Unter anderem soll die Zahl ausländischer Studierender von derzeit etwa 320.000 bis zum Jahr 2020 auf 350.000 steigen. Das Kabinett hat das Papier am Mittwoch (1.2.2017) beschlossen. 

Darin steht auch, dass künftig jeder zweite Deutsche mit einem Hochschulabschluss auch bereits Auslandserfahrung aufweisen soll. Momentan kann das jeder Dritte.

Schon im Jahr 2008 hatte die Bundesregierung ein ähnliches Papier veröffentlicht, das in der Zwischenzeit laut dem Ministerium jedoch an neue Herausforderungen und Trends angepasst werden musste. Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) erklärt: „Bildung, Wissenschaft und Forschung stehen für die Offenheit und Freiheit des Denkens. Ein freier Geist kennt keine Grenzen, er überwindet sie. Um dieses grenzüberschreitende Denken geht es uns in der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung.“