US-Vorwahlen in Iowa: Clinton liegt knapp vorne, Trump verliert

Die US-Vorwahlen haben begonnen. In Iowa unterlag Republikaner Donald Trump überraschend mit 24 Prozent knapp Konkurrent Ted Cruz. Die ehemalige Außenministerin und Demokraten-Kandidatin Hillary Clinton liegt nur knapp vor dem linken Senator Bernie Sanders. 

Für die Republikaner tritt Trump gegen Cruz an. Der ebenfalls konservative Marco Rubio, Senator aus Florida, lag auf Platz drei bei den Vorwahlen in Iowa. Bei den Demokraten behauptet sich Clinton gegen Sanders und erklärte sich am späten Montagabend selbst zur Siegerin, obwohl sie und Sanders quasi gleich aufliegen: Clinton erreichte den Hochrechnungen zufolge 49,9 Prozent der Stimmen, Sanders 49.6. 

Die US-Amerikaner halten Vorwahlen in den 51 Bundesstaaten ab, um Präsidentschaftskandidaten zu bestimmen. Iowa ist mit nur drei Millionen Einwohnern nicht entscheidend für die Wahl. Die Ergebnisse sind eher symbolisch, weil hie traditionell die erste Vorwahl stattfindet. Die nächste Vorwahl wird am 9. Februar im Staat New Hampshire abgehalten. Am 8. November findet dann die eigentliche Präsidentschaftswahl statt. Barrack Obama darf nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten.

Hier erklärt euch Kai Steinecke, wie die US-Vorwahlen funktionieren.

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