Richtig präsentiert: Visitenkarte Karriere-Netzwerk

Unternehmen suchen ihr Personal heute da, wo es ist: im Netz. Nirgendwo sonst haben sie Zugriff auf so viele Daten wie in sozialen Netzwerken. Per Mausklick ist die Anfrage versendet, schneller und günstiger geht Mitarbeitersuche nicht. Wer professionell auftritt, macht Recruiter auf sich aufmerksam – und hat gute Chancen.

(Teaserbild: Maike Knorre)

Besonders bei der Suche nach Absolventen und „Young Professionals“ spielen Karriere-Netzwerke eine immer größere Rolle. Neben dem privaten Facebook-Konto hat der eine oder andere Berufseinsteiger bereits während des Studiums ein Kompetenzprofil bei Xing oder LinkedIn, den beiden führenden Karriere-Netzwerken. Wer etwa auf einer Messe oder im Praktikum Kontakte geknüpft hat, kann sie hier weiter pflegen und sich professionell vernetzen. Damit steigen die Aussichten: Laut einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom suchen 52 Prozent der Personaler mittlerweile in Business-Netzwerke und auf Karriere-Seiten nach Kandidaten.

Wie aber aus der Masse der Konkurrenten herausstechen? Immerhin sind weltweit mehr als 12 Millionen Mitglieder bei „Xing“ registriert. Nur wer sich dort richtig aufstellt und schlau präsentiert, hat gute Karten bei der Jobsuche. Einfach anmelden und abwarten reicht nicht. pflichtlektüre hat ein Beispiel-Profil von „Melissa Meier“, einer durchschnittlichen Studierenden auf Xing, erstellt. Marcel Rose von der studentischen Unternehmensberatung „via“ aus Dortmund hat es gecheckt. Wie Nutzer positiv auffallen und aus der Masse der Standard-Profile herausstechen, erklärt er im pflichtlektüre Karriere-Netzwerk-Check:

Zusätzlich gibt der Experte folgende Tipps: Herausstechen können Nutzer durch

  • ein vollständiges und aktuelles Profil. Die Aktivitäten-Anzeige bei Xing sollte mindestens 80 Prozent betragen.
  • das Posten von ausgewählten Artikeln oder Besuchen auf Messen. Dabei auf Qualität setzten! Maximal alle zwei Wochen – nicht in den Facebook-Wahn verfallen.
  • ein mühevoll gestaltetes Portfolio. Wer kreativ ist, kann es hier unter Beweis stellen.
  • Referenzen. Wer sich eine Premium-Mitgliedschaft leistet, kann sich von anderen Nutzern Empfehlungen schreiben lassen.

Die wichtigste Regel lautet jedoch: authentisch bleiben. Das Profil künstlich aufzubauschen, fällt auf den ersten Klick nicht auf, fliegt aber mit Sicherheit beim Bewerbungsgespräch auf. Denn das ist noch nicht digitalisiert.

2 Comments

  • Christian Hehlfurt sagt:

    Kann dem nur voll und ganz zustimmen. Gerade in unserer jetzigen digitalisierten Welt ist es gut ein anschauliches authentisches Profil in einer dieser Karrierenetzwerken zu haben. Manch einer meint vielleicht, dass er das nicht braucht. Schaden tut es aber auf alle Fälle nicht und warum gegen den Fortschritt und die Entwicklung stellen. Ich finde man sollte alles Ausschöpfen was einem zu Verfügung steht. Genauso wie wenn ich auf einer Messe einen Messestand schön und kompetent präsentiere, so sollte auch ein guter Auftritt im Internet nicht fehlen.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Christian H.

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