Castor Transport zieht 2012 durch NRW

Jülich/Ahaus. Im Jahr 2012 sollen nach Beschluss der Bundesregierung im Aufsichtsrat des Forschungszentrums Jülich,  300.000 hochradioaktive Brennelementekugeln von Jülich ins Zwischenlager nach Ahaus gebracht werden. Schon Anfang des Jahres kann es laut NRW-Landesregierung soweit sein.

Die Landesregierung sei unzufrieden mit der Entscheidung des Bundes, die 152 Castorbehälter nach Ahaus zu bringen. Sie habe versucht einen Transport durch Nordrhein-Westfalen zu verhindern. „Die Bundesregierung und der Bundesumweltminister Norbert Röttgen, tragen nun die Verantwortung für riskante und umstrittene Castor-Transporte durch unser Land“, so die zuständigen Regierungsmitglieder.

Der Transport des hochradioaktiven Materials wird höchstwahrscheinlich per LKW erfolgen. Die Landesregierung rechnet mit starken Protesten und hohen Ausgaben für das Land durch massive Polizeieinsätze.

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