Bundesnetzagentur verpflichtet Handynetzbetreiber zur Preissenkung

BONN. Die deutschen Mobilfunknetzbetreiber müssen ihre Gebühren für die Durchleitung von Telefonaten in fremde Netze senken.

Das hat die für Telekommunikation zuständige Regulierungsbehörde, die Bundesnetzagentur, beschlossen. Die Netzbetreiber Deutsche Telekom, E-Plus, Vodafone und O2 dürfen demnach nur noch etwa 3,3 Cent je Minute für Anrufe verlangen, die aus anderen Mobilfunknetzen oder dem Festnetz kommen. Bislang lagen diese so genannten Terminierungsentgelte doppelt so hoch.

Wie und ob sich die Entscheidung der Bundesnetzagentur auf die Mobilfunkpreise auswirkt, ist unklar. Die Telefonanbieter sind nicht verpflichtet, die niedrigeren Preise an die Kunden weiterzugeben.

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