Dossier: Feiertage im November

Kaum ein Monat hat so viele Feiertage wie der November. Und auch, wenn man als Erstes an düstere Tage wie den Volkstrauertag oder den Totensonntag denkt – längst nicht alles im November ist depressiv. Von Sankt Martin bis zum Hanukkah, von Allerheiligen bis zum Islamischen Neujahrsfest: Es gibt viel Anlass zum Feiern.

Name:

Allerheiligen

Datum:

1. November

Was wird gefeiert?

An Allerheiligen gedenken Christen aller Heiligen, sowohl der offiziell heilig gesprochenen als auch der Menschen, die nicht heilig gesprochen wurden.

Wer feiert das / Wer hat frei?

Generell handelt es sich bei „Allerheiligen“ um einen katholischen Feiertag, allerdings ist er in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und dem Saarland gesetzlich anerkannt, so dass in diesen Bundesländern auch für Protestanten und Anhänger anderer Religionen arbeitsfrei ist. Im Übrigen gibt es in manchen evangelischen Gemeinden mit dem Gedenktag der Heiligen ein Äquivalent, das auch am 1.11. gefeiert wird.

Wie ist der Feiertag entstanden?

Der katholische Feiertag „Allerheiligen“ ist eigentlich eine Behelfslösung.

Da im Laufe der ersten christlichen Jahrhunderte immer mehr Heiligsprechungen stattfanden, war es irgendwann nicht mehr möglich, jedem einzelnen Heiligen ein eigenes Gedenkdatum einzuräumen. Ende des 8. Jahrhunderts legte Papst Gregor III den 1. November als den Tag fest, an dem alle Heiligen gewürdigt werden sollten.

Wie wird gefeiert?

In Süddeutschland backen viele Leute den so genannten Allerheiligenstriezl, ein Hefegebäck in Zopfform. Außerdem werden überall in Deutschland Kerzen an den Gräbern aufgestellt.

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