Studie: Studenten zieht es nicht ins Ausland

Viele deutsche Studenten würden einen Job im Ausland ablehnen, wenn darunter das Privatleben leiden würde. Das zeigt eine Umfrage des Automobilzulieferers Continental. Knapp 90 Prozent der Befragten haben angegeben, Familie und Partnerschaft den Vorrang zu geben. 

Gute Karrierechancen, aber lieber in der Heimat arbeiten. So sieht das Ergebnis der Continental-Studenten-Umfrage kurz und knapp aus. Nahezu die Hälfte der befragten Studenten aus Deutschland will generell lieber da arbeiten, wo auch der aktuelle Wohnort ist. Die größten Anreize, das Nest doch zu verlassen: Überdurchschnittlich gute Bezahlung und die Aussicht darauf, dass der Auslandsaufenthalt nur befristet ist. Mehr als die Hälfte könnte sich unter diesen Umständen vorstellen einen Job in den USA anzunehmen – rund 60 Prozent würden dafür in die Schweiz ziehen. 

Unabhängig davon sind die meisten Studenten (72%) optimistisch, dass sie später einen guten Job bekommen. Bei der Frage, ob Männer und Frauen die gleichen Chancen haben, ist das Ergebnis aber eher ernüchternd: In Deutschland stimmten dem nur 28 Prozent der Befragten zu.

Für die Studie wurden mehr als 1.000 Studenten mit den Hauptfächern Ingenieurswissenschaften, Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften befragt. Zum Vergleich haben auch Studenten aus Rumänien, China und Brasilien an der Umfrage teilgenommen. 

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