Mehr Studiengänge für Imame gefordert

Der Wissenschaftsrat fordert mehr Ausbildungsmöglichkeiten für islamische Gelehrte und Imame an deutschen Hochschulen. Islamstudien und -forschung sowie die Ausbildung von Religionsgelehrten sollen künftig einen höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft bekommen, so der Rat.

Bisher werden nur an der Universität Münster Lehrer für den islamischen Religionsunterricht ausgebildet.  In den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gibt es zudem entsprechende Weiterbildungsangebote. Nun soll dieses Angebot durch (vorerst) zwei bis drei Zentren für islamisch-theologische Forschung an Hochschulen ausgeweitet werden. Um die islamischen Studiengänge vernünftig einrichten zu können, ist auch die Einstellung von Beiräten für Islamische Studien im Gespräch. Der Wissenschaftsrat fordert die Lehrerausbildung angesichts von vier Millionen Muslimen, die in Deutschland leben.

Keine ähnlichen Beiträge bisher.

Einen Kommentar hinterlassen

im gespräch

Was bewegt die Ruhr-Universitäten in Dortmund, Duisburg-Essen und Bochum? Wir haben bei Ursula Gather, Ulrich Radtke und Elmar Weiler nachgehakt. Jeden Tag veröffentlichen wir eine Frage -  und drei Antworten (Foto: siepmannH/pixelio.de)

im magazin

Wie sieht die Arbeit der Zukunft aus? Unsere Autoren blicken für euch in die Zukunft. Außerdem: NC-Chaos an den Unis und ein veganer Selbstversuch. Alles im neuen pflichtlektüre-Magazin.
Hier geht’s zum E-Paper.

Themenwoche Müll

"Kann das weg?" - Von wegen! Was für verborgene Werte im Müll stecken, wie man damit helfen kann und was wirklich für die Tonne ist erfahrt ihr hier in unserer Themenwoche. (Foto: Foto: flickr.com/Pete Birkinshaw)

auf dem campus